neufelden
Der Markt Neufelden mit seinen historischen Häuserfassaden blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Bereits 1217 erstmals urkundlich erwähnt, wurde schon in dieser Zeit mit Salzhandel an der Via Regia Bedeutung und Wohlstand erreicht.
1568 wurde Neufelden vom Passauer Bischof Urban das Marktwappen verliehen. Im 17. Jahrhundert waren der Handel mit Leinen und anderer Waren die Gründe für eine wirtschaftlich sehr erfolgreiche Zeit.
Kriegswirren und politische Unruhen bewirkten den nachfolgenden Abschwung, bis es Mitte des 18. Jahrhunderts gelang durch Hopfenanbau und Handel bis nach England, einen neuerlichen wirtschaftlichen Aufschwung zu erzielen.
1923 musste der Ort Langhalsen einem damals zukunftsweisenden Projekt für die Stromerzeugung weichen. Ein Ort mit Kirche, Schloss und Brauerei, viel dem Bau des Stausees und dem Kraftwerk Partenstein zum Opfer.
Nach der wirtschaftlich katastrophalen Zeit der beiden Weltkriege, konnte danach Neufelden bis in die späten 70er Jahre des letzten Jahrhunderts eine gute Position als regionaler Handelsplatz behaupten.
Erst nach der Eröffnung der Mühltalbrücke und der Umfahrung des Marktes im Jahr 1991 vollzog sich der Wandel vom Handels- zum Dienstleistungsort.
Immer mehr werden inzwischen Handelsgeschäfte und Produktionsbetriebe aus den Ortskernen hinausverlagert. Trotzdem haben sich verschiedene Dienstleister in unserem Markt angesiedelt und auch die Entwicklung zum zweitgrößten Schulstandort im Bezirk prägt nun das Bild unseres kleinen beschaulichen Marktes.
Mit ausreichender Nahversorgung, einer Reihe von wichtigen Dienstleistern und einer sehr guten Gastronomie, gibt es lohnende Ziele für unsere Gäste und eine angenehme Lebenssituation für die Bewohner unseres Marktes.
Gute Ausbildungsmöglichkeiten für die Jugend, Nahversorgung und Dienstleistung vor Ort bilden neben ruhiger Wohnqualität auch gute Voraussetzungen für eine lebenswerte Zukunft in unserem Markt.
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